Förderpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg geht an Gerrit Frohne-Brinkmann

Die Auszeichnung ist mit 8.000 Euro sowie einer Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg mit begleitender Publikation dotiert. Der Künstler wurde 1990 in Friesoythe geboren.

Die Wahl fiel nach kurzer, intensiver Diskussion, aber sie fiel am Ende einstimmig aus. Den diesjährigen Förderpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg erhält Gerrit Frohne-Brinkmann. Der Künstler ist 26 Jahre jung und erhält die renommierte Auszeichnung in der Sparte "Skulptur und Installation". Erfreut zeigte sich die Jury über die hohe Glaubwürdigkeit der eingereichten Bewerbungen und die damit verbundene hohe Qualität der dargelegten Arbeiten.

Der gebürtige Friesoyther studierte von 2009 bis 2015 bei Andreas Slominski und Ceal Floyer an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Eine Reihe von Projekten im In- und Ausland haben ihm bereits große Anerkennung gebracht, Preise und Auszeichnungen würdigen seine bisherige Arbeit. 2012 stellte er im Kunstverein Harburger Bahnhof sowie auf der Biennale Regard, Benin aus. Im selben Jahr war er Stipendiat bei Neue Kunst in Hamburg e.V. Zuletzt waren seine Werke in Gruppenausstellungen in der Leipziger Baumwollspinnerei, dem Künstlerhaus Bremen und der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Zudem zeigte 2016 die Jürgen Becker Galerie Gerrit Frohne-Brinkmann auf der Art Cologne bei den sogenannten "New Positions". Sein erster Film "Die Unzugänglichkeit der griechischen Antike und ihre Folgen" in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Paul Spengemann, lief 2016 im Wettbewerb auf der 66. Berlinale Shorts. Im Rahmen des "Vor-dem-Berge-Gildewart-Stipendiums" ist Gerrit Frohne-Brinkmann exklusiv ausgewählt und zeigt eine neue Position in der Kestner-Gesellschaft in Hannover ab dem 10. März 2017. Zudem wird am 27.04.2017 in der Artothek in Köln seine Einzelausstellung "We have a T-Rex" präsentiert.

Der Künstler zeigte sich am Dienstagnachmittag sehr erfreut und wird für die Exposition im September im Stadtmuseum Oldenburg neue Arbeiten präsentieren, die sich situativ mit den gebotenen Ausstellungsräumlichkeiten auseinandersetzen.

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: die Unternehmerin und Sammlerin Monika Schnetkamp, der Leiter des Gerhard-Marcks Hauses in Bremen, Dr. Arie Hartog, der Leiter der NWZ-Kulturredaktion, Dr. Reinhard Tschapke, der Maler und Preisträger des Förderpreises 2004, Michael Ramsauer, der Berliner Kunstsammler Dr. Harald Frisch, Herr Dr. Friedrich Scheele sowie Jürgen Müllender, Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.